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Civic Coding-Forum: Mut zur Idee –wie kann man KI fürs Gemeinwohl nutzen?“ - Civic Coding – Innovationsnetz KI für das Gemeinwohl

Mut zur Idee – wie kann man KI fürs Gemeinwohl nutzen?

Bei unserem 1. Civic Coding-Forum „Mut zur Idee – wie kann man KI fürs Gemeinwohl nutzen? zeigen konkrete Projekte als Praxisbeispiele, wie innovative Ideen für gemeinwohlorientierte KI-Projekte entstehen können. Gemeinsam mit Dr. Paul Springer von der MI4People gGmbH geben Prof. Dr. Bodo Kraft und Lars Klöser vom Projekt “ErLeSen” der Fachhochschule Aachen sowie Bruno Kramm vom Projekt “Pandemic Robot Orchestra” Einblicke in den Prozess der eigenen Ideenfindung.

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Redner*innen

Lars Klöser

ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Fachhochschule Aachen in der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Kraft tätig. Er absolvierte ein Bachelorstudium in Scientific Programming an der Fachhochschule Aachen und machte seinen Masterabschluss in Computer Science an der RWTH Aachen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Informationsextraktion und Natural Language Processing.

Prof. Dr. Bodo Kraft

ist seit 2010 Professor für Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Aachen im Fachbereich Medizintechnik und Technomathematik. Er forscht auf dem Gebiet des Natural Language Processing (NLP) und leitet das Labor Business Programming an der Fachhochschule. Nach seinem Informatikstudium und Promotion an der RWTH Aachen mit Vertiefung Software-Engineering arbeitete Prof. Kraft als IT-Manager in verschiedenen Positionen bei der Generali Deutschland Informatik Services. Er ist außerdem Gründer und Managing Director des Start-ups laizee.ai.

Mit dem Projekt „Erstellung und Analyse Leichter Sprache durch Künstliche Intelligenz” (ErLeSen) entwickeln Prof. Dr. Bodo Kraft und sein Team, dem u.a. auch Lars Klöser angehört, eine KI-Anwendung, die Texte im Internet in „Leichte Sprache" umwandelt.

Bruno Kramm

ist Musiker und Geschäftsführer des Unternehmens Infinite Devices GmbH, das er 2020 gemeinsam mit dem ehemaligen Google-Programmierer Alexander Alten in Magdeburg gründete. Das Start-up entwickelt unter anderem die Artificial Internet of Thing (AIoT)-Plattform infinimesh. Kramm sprach bereits auf zahlreichen Veranstaltungen wie beispielsweise der re:publica, den Berlin Music Days, der Leipziger Buchmesse, der Wikimedia Foundation oder dem KI-Observatorium der Denkfabrik des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Von 2012 bis 2013 war er als Kolumnist für die FAZ tätig.  Als Leiter der AG Kultur des KI Bundesverbands und stellvertretender Vorsitzender des KI-Verbandes Mitteldeutschland vernetzt Kramm KMUs, Politik und KI-Startups. Indem er zeigt, welche kulturstiftenden Aspekte KI-Anwendungen haben können, setzt er sich dafür ein, gesellschaftliche Vorbehalte gegenüber KI abzubauen.

Er ist Initiator des Pandemic Robot Orchestras, welches er u.a. gemeinsam mit der bekannten Robotik-Professorin Doris Aschenbrenner der TU Delft / TU Aalen weiterentwickelt hat. Das Pandemic Robot Orchestra, ein gemeinsames Projekt der Infinite Devices GmbH und der Technischen Universität Aalen, ist eine Kunstinstallation mit realen Musikinstrumenten, die eine von einer Künstlichen Intelligenz komponierte Musik spielen. 2022 wurde das Projekt im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Gemeinsam wird es KI“ der Civic Innovation Platform (CIP) des BMAS ausgezeichnet.

Foto: © Cc-by-nc J.Marttila

Dr. Paul Springer

arbeitete nach seiner Promotion in theoretischer Physik als Management- und IT-Berater in der Finanzbranche. Er ist ein leidenschaftlicher KI-Enthusiast und Unternehmer. Er ist unter anderem Mitbegründer von MI4People gGmbH und leitet die Organisation als ehrenamtlicher Geschäftsführer und Chief Scientific Officer. MI4People ist eine Non-Profit-Organisation, die erforscht, wie KI zur Lösung humanitärer und ökologischer Probleme dieser Welt eingesetzt werden kann, und KI-Anwendungen entwickelt, die Open Source und kostenlos sind.

Foto: © Alexander Thamm GmbH | Data & AI Spring Conference 2023 – Data Gladiator | Dr. Paul Springer

Leitfragen

  • Wie wurde der genaue Bedarf für das Projekt erkannt?
  • Was hat die Ideenfindung inspiriert?
  • Worauf kommt es bei der Entwicklung einer gemeinnützigen KI-Idee besonders an?

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